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king-117443_640Montagabend bei der Probe stoppt uns die Gesangslehrerin abrupt und weist uns darauf hin, dass wir doch bitte den „Könich“ und nicht den „König“ lobpreisen sollen. Zu Hause schaue ich sofort nach.

Tatsächlich, laut DUDEN wird bei der Buchstabenfolge -ig  das auslautende -g standardsprachlich nicht wie ein k gesprochen, sondern wie der Reibelaut in dem Wort „ich”. Das gilt für Wörter wie König, Honig, Pfennig, eilig, wenig, sperrig und viele andere Adjektive auf -ig.

Ich gebe zu, so richtig einfach von der Zunge geht er mir nicht, der Könich und der Honich, aber ab sofort achte ich darauf. Spätestens nächsten Montag bei der Chorprobe werde ich sicher wieder freundlich erinnert 🙂

Nachlesen könnt Ihr das z.B. hier:  http://gfds.de/ig/

Nachhören könnt ihr das mit dem Wort  „wenig“ hier: http://de.wiktionary.org/wiki/wenig

Ich wünsche euch einen königlichen Abend,

Anette

Eine falsche Lehre lässt sich nicht widerlegen, denn sie ruht ja auf der Überzeugung, dass das Falsche wahr sei. Aber das Gegenteil kann, darf und muss man wiederholt aussprechen.

(Johann Wolfgang von Goethe)

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